Die Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP) erinnerte am 26.04.2011 mit einem Informationsstand an die Atom-Katastrophe in Tschernobyl vor 25 Jahren.
"Die noch immer und auf unabsehbare Zeit präsenten Folgen der Katastrophe von Tschernobyl und die Ereignisse in Fukushima zeigen, dass die Atomenergie im Falle eines Unfalles nicht kontrollierbar ist. 'Restrisiko' ist eben nicht nur ein Wort." konstatiert Thilo Haas, stellv. Vorsitzender des Kreisverbandes Hannover und Mitglied im Landesvorstand der ÖDP Niedersachsen.
Im Rahmen einer Unterschriftensammlung zur Petition an den deutschen Bundestag mit dem Titel "Ausstieg aus dem Euratom-Vertrag", für die im Laufe des Tages über 500 Unterschriften gesammelt wurden, informierte die ÖDP über die Möglichkeit des sofortigen Atomausstiegs und die Gefahren der Atomenergie.
Als prominenter Gast und Unterstützer war der Atomphysiker Prof. Dr. Dr. Buchner, ehemaliger Bundesvorsitzender der ÖDP, zugegen, der am Max-Planck-Institut für Physik in München und am Institut von Prof. Yukawa, dem Entdecker der Kernkräfte in Kyoto / Japan arbeitete. Sein Kredo: "Ein sofortiger Atomausstieg ist nicht nur möglich, sondern auch finanzierbar. Und das allein durch die Streichung der Subventionen an die Atom-Industrie".
Symbolisch konnte man "Atomkraftwerke vernichten". Diese bestanden aus einem Butterkeks mit Schaumkuss und Waffelrolle. Nicht nur Kinder zeigten sich von dieser Aktion begeistert.