ÖDP-Mitgliederversammlung: Tierschutz und Europawahlen zentrale Themen für 2019

Dreß einstimmig als Kreisvorsitzender bestätigt

Bad Zwischenahn. Ganz im Zeichen des Aufbruchs stand die Mitgliederversammlung der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) Ammerland-Stadt Oldenburg in Bad Zwischenahn. Die ÖDP bestätigte den bisherigen Kreisvorsitzenden Martin F. Dreß aus Rostrup zum neuen Kreisvorsitzenden. Dreß ist 57 Jahre, verheiratet und Vater von zwei Teenagern. Beruflich arbeitet er als Fachlehrer an der Meisterschule für Gartenbau der BBS Ammerland.

Ebenfalls wiedergewählt wurden Dr. Michael Krüger, Dozent für Physik an der Uni Oldenburg, zum Stellvertretenden Vorsitzenden, die ÖDP-Ratsfrau im Gemeinderat von Bad Zwischenahn, Gunda Bruns und Angelus Dreß. Ergänzt wurde der jetzt fünfköpfige Vorstand um Samuel Dreß. Angelus und Samuel Dreß repräsentieren die Jungen Ökologen, die Jugendorganisation der ÖDP.

„Mehr für den Tierschutz“ ist eine der Forderungen der ÖDP Ammerland-Stadt Oldenburg. Der unsägliche Skandal über tierquälerisches Verhalten von Mitarbeitern in einem Oldenburger Schlachthof hatte erst kürzlich für bundesweites Aufsehen und gesorgt. Die zuständigen Justizbehörden befassen sich derzeit mit der strafrechtlichen Bewertung. Auch ist es nach Meinung der ÖDP ein nicht zu akzeptierender Umstand und Einknicken vor der Agrarlobby, dass die betäubungslose Ferkelkastration weiter erlaubt wird. Diese sollte eigentlich ab 1. 1. 2019 verboten sein. Eine fünfjährige Übergangszeit war jedoch für die Erzeuger nicht ausreichend. Jetzt wird diese Tierquälerei weitere 2 Jahre zulässig sein.

Der Kreisverband plädierte für ein Zurückdrängen des Lobbyismus und für eine Unabhängigkeit der Politik von Interessengruppen. Derzeit sei eine enge Verquickung von Politik, Wirtschaft und Verbänden feststellbar. Dies gelte vom Europaparlament bis zu den Kommunalparlamenten. „Die ÖDP legt großen Wert auf ihre Unabhängigkeit“, so Dreß. Daher habe die ÖDP auch in ihrer Satzung verankert, keine Unternehmensspenden anzunehmen. Nur als unabhängige Partei könne die ÖDP Politik machen, die sich nur am Wähler orientiert.

Auf der Mitgliederversammlung der ÖDP Ammerland – Stadt Oldenburg wurden alle Anwesenden auf den bevorstehenden Europawahlkampf vorbereitet. Die niedersächsische ÖDP ist mit Tim-Oliver Kray, 25-jähriger Student der Nachhaltigkeitswissenschaften aus Lüneburg, als Kandidaten auf Platz 14 der bundesweiten Europaliste der ÖDP gut vertreten. 

Die ÖDP will bei der am 26. Mai 2019 stattfindenden Europawahl einen deutlichen Stimmenzuwachs erreichen. Ziel ist es, neben der Verteidigung des derzeitigen ÖDP-Mandats in Brüssel ein zweites Mandat für die ÖDP zu erringen. „Es gibt bei der Europawahl keine Sperrklausel, daher können die Wähler unabhängig von 
taktischen Erwägungen ihre Stimme der Partei geben, von deren Programm 
sie überzeugt sind.“ So der Kreisvorsitzende der ÖDP Ammerland – Stadt Oldenburg, Martin F. Dreß. „Die ÖDP erreicht in allen Wahlen ohne Sperrklausel deutlich bessere Ergebnisse. Eine Sperrklausel nimmt Parteien, die diese nicht 
erreichen, nicht nur die Mandate. Sie hält auch Wähler von der Wahl dieser Parteien ab. Dieser Grund, nur das vermeintlich geringere Übel zu wählen, ist in der Europawahl nicht vorhanden.“ Immerhin zähle die ÖDP zu den zwölf 
größten Parteien in Deutschland.

In seinem Bericht an die Mitgliederversammlung stellte der Kreisvorsitzende die Arbeit des letzten Jahres heraus. Insbesondere die Begleitung der Rats-Themen Sanierung des Zwischenahner Meeres, ökologische Kriterien für neue Baugebiete und ein verträgliches Verkehrskonzept standen im Mittelpunkt. Auch die Frage einer konsequenteren Erhaltung des Baumbestandes durch eine eventuellen Einführung einer Baumschutzsatzung für Bad Zwischenahn beschäftigt die ÖDP.

ÖDP-Mitgliederversammlung: Vorstandswahlen und Vorbereitungen zum EU-Wahlkampf

Der Kreisvorstand Ammerland-Stadt Oldenburg der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) lädt zur Mitgliederversammlung ein. Sie findet am Mittwoch, den 05. Dezember um 19.30 Uhr, im NordWest-Hotel Am Badepark, Am Badepark 5 in Bad Zwischenahn statt. Zur öffentlichen Parteiveranstaltung sind auch interessierte Gäste herzlich willkommen.

Auf der Tagesordnung steht u.a. der Rechenschaftsbericht des Vorstands sowie von der ÖDP-Ratsfrau Gunda Bruns ein Bericht über Erfahrungen und Herausforderungen nach zwei Jahren Mitarbeit im Gemeinderat Bad Zwischenahn. Turnusgemäß wird der Kreisvorstand neu gewählt.

Schwerpunkt im kommenden ersten Halbjahr 2019 sind die Vorbereitungen und Wahlkampfaktivitäten zur EU-Wahl am 26. Mai 2019.

Besichtigung einer Kompostierung für Gärten

ÖDP lädt ein zum 07.09.18, 18.00 Uhr

Wohin mit pflanzlichen Gartenabfällen wie z.B. Laub oder Schnittgut? Was kann ich als Gartenbesitzer mit Obst- und Gemüseresten sinnvolles machen? Ist die Bio-Mülltonne schon wieder zu voll?

Eine klassische Kompostierung bietet sich da an. Wie funktioniert sie? Kann das auch gut aussehen?

Der Kreisverband Ammerland der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) lädt herzlich ein zur Besichtigung und Vorführung einer klassischen Kompostierung in Mietenform. Dadurch wird die Kompostmiete zu einem ansehnlichen Gestaltungselement im Garten oder am Feldrand erhoben.

Die Veranstaltung findet statt am Freitag, den 07. September, um 18.00 Uhr in einem privaten Hausgarten in Edewecht und dauert ca. 1 Stunde. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt, deshalb ist eine verbindliche Anmeldung bis Montag, 03. September unbedingt erforderlich unter:

infooedp-ammerland.de oder telefonisch beim ÖDP Kreisvorsitzenden Martin F. Dreß unter 04403 – 699 0010. Den angemeldeten Personen wird die genaue Anschrift dann mitgeteilt.

Verantwortung statt Massenproduktion

ÖDP organisierte Besichtigung des Himpsl-Hofs

Wo kommt unser Essen her? Wie wächst gesundes Gemüse? Wie leben glückliche Hühner? Was macht einen Bio-Hof so besonders?  Auf diese und andere Fragen gab es fachkundige Antworten von Marius Otto, dem Inhaber, bei der Besichtigung des Bioland – Betriebs Himpsl-Hof in Osterscheps am vergangenen Sonnabend. Tomaten, Gurken, Zucchinis, Auberginen, Rote Beete, Melonen, Paprika, Kürbis – diese und viele weitere Arten von Gemüse wurden von den Besucherinnen und Besuchern aufmerksam in ihrem Aufwachsen bestaunt. Besondere Begeisterung weckte die Hühnerhaltung im Freiland mit einem mobilen Hühnerstall: Über 220 Legehennen mit vier Hähnen durften von den Kindern mit Körnern gefüttert werden – ein riesen Spaß!

Der Himpsl-Hof wirtschaftet nach den strengen Richtlinien des Bioland-Verbands. Diese gehen weit über den gesetzlichen Mindeststandard für Bio-Lebensmittel hinaus. Das bedeutet u.a.: Nein zu Gentechnik, Massentierhaltung, chemisch-synthetischen Düngern und chemischem Pflanzenschutz. Der Himpsl-Hof setzt nur Nutzinsekten wie z.B. Schwebfliegen oder Raubmilben zur Bekämpfung von Schädlingen ein. Erfreut zeigte sich Gunda Bruns, ÖDP-Ratsfrau aus Bad Zwischenahn und Mitorganisatorin dieses Nachmittags: „Am Beispiel der Hühner konnte demonstriert werden, wie eine vorbildliche, wesensgerechte Tierhaltung und –ernährung aussieht.“ 

Insgesamt 30 Interessierte, darunter 10 Kinder, waren der Einladung des Kreisverbands Ammerland-Stadt Oldenburg der ÖDP gefolgt, die unter dem Motto „Landwirtschaft – für Mensch, Tier und Natur!“ stattfand. Dazu Martin F. Dreß, ÖDP-Kreisvorsitzender: „Wir waren alle sehr angetan. Es war eine gelungene Veranstaltung. Unser Dank gilt dem Himpsl-Hof für die Betriebsführung und bereitwillige Auskunft!“ 

Landwirtschaft – für Mensch, Tier und Natur

Besichtigung eines Bioland-Hofes

ÖDP lädt ein zum 09.06.18, 16.00 Uhr


Wo kommt unser Essen her? Wie wächst gesundes Gemüse? Was bedeutet „Regionalität“? Wie leben glückliche Hühner? Was macht einen Bio-Hof so besonders?

„Landwirtschaft – für Mensch, Tier und Natur!“ Unter diesem Motto bietet der Kreisverband Ammerland-Stadt Oldenburg der ÖDP eine Besichtigung des Bioland – Betriebs Himpsl-Hof in Osterscheps an. Am Sonnabend, den 09.Juni um 16.00 Uhr treffen sich alle Interessierten direkt auf dem Himpsl-Hof, Waterkamp 2a, in Edewecht-Osterscheps.

Familien mit Kinder sind besonders willkommen!
Um die Vorbereitungen zu erleichtern, bitten wir um Anmeldung unter infooedp-ammerland.de oder telefonisch beim ÖDP Kreisvorsitzenden Martin F. Dreß unter 04403 – 699 0010.

Soziale und ökologische Anforderungen an neue Wohngebiete

An
den Rat der Gemeinde Bad Zwischenahn,
den Ausschuss für Planung, Energie und Umwelt, 
Herrn Bürgermeister Dr. Arno Schilling,
die Verwaltung der Gemeinde Bad Zwischenahn. 

Die „Checkliste Prüf- und Handlungsempfehlungen für neue Wohngebiete“ soll für künftige Wohngebiete in der Planung seitens der Verwaltung berücksichtigt und dem Rat/den Ausschüssen zur Entscheidung vorgelegt werden. 

Nach gemeinsamen Gesprächen mit allen Fraktionen des Zwischenahner Gemeinderates sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass viele mittlerweile gesellschaftlich anerkannte Themen bereits in der frühen Planung neuer Wohngebiete durch die Verwaltung entscheidungsreif vorbearbeitet werden sollen.  Auf diese Weise wird eine Vielzahl von Nachfragen und Anträgen vermieden. 

In dieser Liste sind die Wünsche und Forderungen aller Fraktionen aufgelistet. Sie ist dennoch nicht abschließend und soll, auf Antrag, entsprechend ergänzt oder verkürzt werden können. 

Alle Punkte dieser Checkliste sind nicht bewertet und werden allein vom Rat bzw. von den entsprechenden Ausschüssen entschieden. Das heißt, mit den entsprechenden Informationen der Verwaltung werden sie dem Rat/den Ausschüssen zur mehrheitlichen Entscheidung vorgelegt. 

  1. Naturkorridore für Wildtiere/Insekten berücksichtigen
    Ist die Anlage von „Naturräumen“, bzw. vernetzten Grünzonen/Korridoren für Wildtiere (inkl. Insekten) möglich und wie wirkt sich das ggf. auf die Quadratmeterpreise aus? Sogenannte "Randgrundstücke“ sind immer die begehrtesten Bereiche. Diese Grundstücke gegebenenfalls mit einem entsprechenden Aufschlag anbieten. Grünkorridore müssen nicht erschlossen werden
  2. Ökologische Bauweise/Gründächer
    Positiv begleiten und begrüßen. Nicht an einheitlicher Gestaltung scheitern lassen. 
  3. Ökologisches Wassermanagement 
    Insbesondere in Gebieten, deren Oberflächenentwässerung das Zwischenahner Meer erreichen. Eine der Maßnahmen, die das Zwischenahner Meer vor weiter zunehmender Eutrophierung schützen können.  Auch die Ammerländer Wasseracht sieht hierin eine Notwendigkeit zum Schutz des Zwischenahner Meeres. Einer der wenigen Möglichkeiten unserer Gemeinde, überhaupt direkt Einfluss auf die Verbesserung (bzw. nicht weiterer Verschlechterung) des Zustandes unseres Sees zu nehmen. 
  4. Dezentrale Energieversorgung
    Ist im zusammenhängenden neuen Wohngebiet, insbesondere bei der Planung von Mehrfamilienhäusern eine dezentrale Energieversorgung umsetzbar?  Anm. vor dem Hintergrund stetig wachsender Belastungen durch konventionelle Energiegewinnung darf das Ziel unserer Gemeinde eine zumindest punktuelle autarke Energieversorgung sein.  Sollte insbesondere für Projekte/Investoren/Ammerländer Wohnungsbau abgefragt werden. 
  5. Ausgleichsflächen vor Ort      
    Wir wollen sichtbare Ausgleichsflächen in unserer Gemeinde. Insbesondere die noch vorhandenen Maisäcker am Zwischenahner Meer sollten versucht werden mit Mitteln für Ausgleichsflächen aus der Bewirtschaftung heraus zu nehmen und in den Natur-/Landschaftsschutz zu integrieren.
  6. Baumbestand (festschreiben/Nachpflanzgebot)  
    Bestimmung des Baumbestandes bereits vor Bekanntgabe des Erwerbinteresses durch die Gemeinde um „wildes“ Abholzen zu vermeiden. Kann der Baumbestand durch ein ‚Nachpflanzgebot‘ festgelegt werden und werden beim Straßengrün einheimische Pflanzenarten bevorzugt? Anmerkung: Ein dörflicher Charakter wird vornehmlich durch den Erhalt der vorhandenen Natur bestimmt und könnte durch entsprechende Nachpflanzungen erhalten bleiben.
  7. Ausrichtung nach Süden (möglich?)     
    Möglichkeit der passiven Sonnenenergienutzung. 
  8. Durchmischte Wohnformen (EFH/MFH/RH)  
    Am Beispiel des Wohngebietes WST/Azaleenstr. wird deutlich, dass in einem begrünten Wohngebiet eine Durchmischung kaum auffällt. Im Gegenteil, das viele Straßen- und Flächengrün macht es hoch attraktiv.  Verringerung des Flächenverbrauchs/der Flächenversiegelung möglichst durch Berücksichtigung von Tiefgaragen bei Mehrfamilienwohneinheiten. 
  9. Baulücken/Hintergrundstücke einbeziehen 
    Insbesondere auf Hintergrundstücken zu Familienmitgliedern. Dies ist als schützenswerte Form des Mehrgenerationenwohnens zu betrachten.
  10. Gemeinschaftsflächen (Generationen-Spielplatz/Gemeinschaftsgärten/Streuobstwiese/o.ä.)   
    Sind ortsnahe oder zentrale Gemeinschaftsflächen berücksichtigt?
    Beispielsweise Mehrgeneartionenspielplatz anstelle eines reinen Kinderspielplatzes. Auch und gerade ein dörflicher Charakter benötigt möglichst ortsnah/zentral gelegene Treffpunkte für mehr Identifikation zum eigenen Wohngebiet. Auch und gerne im angrenzenden Bereich zu Regenrückhaltebecken.
  11. Sozialen Wohnungsbau integrieren 
    Ammerländer Wohnungsbau und/oder andere Träger für sozialen Wohnungsbau gewinnen.
    Wir benötigen mehr "bezahlbaren" Wohnraum in unserer Gemeinde.
  12. Projektarbeit (Mehrgenerationen-Wohnen/betreutes Wohnen/Alleinerziehenden-Projekt/o.ä.)   
    Interesse an Projektarbeit wie z.B. Mehrgenerationen-Wohnanlagen, betreutes Wohnen oder Alleinerziehenden-Projekten (siehe auch WST) positiv begleiten.  Interesse könnte auch durch unser Angebot geweckt oder nachgehalten werden. 
  13. Charakter des Bestehenden erhalten/ergänzen
    Am Beispiel „Schützenhof Petersfehn“ wird deutlich, dass die Ammerländer Wohnungsbau unter ihrer neuen Leitung schon von sich aus anders geplant hätte. Anregungen durch die Verwaltung könnten Konflikte vermeiden helfen. 
  14. Vorhandene Infrastruktur berücksichtigen  
    Neue Wohngebiete sollten sich möglichst an vorhandener Infrastruktur wie z.B. Kindertagesstätten/Kindergartenplätze, Schulen, Freizeitmöglichkeiten, ÖPNV, etc. orientieren. 
  15. Verkehrsberuhigung 
    Sind alle Möglichkeiten berücksichtigt, den Verkehr zu beruhigen? Die Möglichkeiten von ‚Verkehrsberuhigung‘ ändern oder erweitern sich stetig und können jeweils aktuell in die Entscheidungsfindung einbezogen werden.
  16. Radverkehrsverbindungen unabhängig vom KFZ-Verkehr
    Entsprechende Radverkehrsverbindungen, bzw. Abkürzungsmöglichkeiten für Radfahrer berücksichtigen, damit u.a. Kinder von sicheren Schulwegen profitieren. 
  17. Durchfahrmöglichkeit 
    Stichstraßen/Pollerlösungen vermeiden. Gemeint sind verkehrsberuhigt angepasste Durchfahrmöglichkeiten, keine „Abkürzungen“ für anwohnerfremden Durchgangsverkehr. Wendehammer verbrauchen viel Fläche.
  18. Ortsnah (zentrumsnahe Bauerschaften)
    Zielgebiete sollten zunächst orts- und zentrumsnahe Bereiche/Bauerschaften um den Ort Bad Zwischenahn sein, wie z.B. Specken, Rostrup, Aschhauserfeld, Ekern und Ohrwege. 

Ingrid Brettschneider

„Ausgehend von den Menschenrechten auf Arbeit, freie Berufswahl, soziale Sicherheit, Wohlfahrt, Bildung, Teilhabe am kulturellen Leben sowie auf Erholung und Freizeit fordern wir für alle Menschen, die nicht erwerbstätig sein können, ein ausreichendes Grundeinkommen.“

Beschluss zu einem Grundeinkommen für alle, die nicht erwerbstätig sein können, weitere Informationen unter:

https://www.oedp.de/partei/bundesarbeitskreise/bak-humanoekologisches-grundeinkommen/

Brief des Landesvorsitzenden der ÖDP, Martin F. Dreß

Heute werden 500 Briefe von mir an Erst- und Jungwähler in Bad Zwischenahn (gehört zum Wahlkreis 72-Ammerland) verschickt:

Moin und hallo,

am 15. Oktober sind Landtagswahlen, und Sie haben zum ersten Mal das Recht, durch Ihre Stimme am politischen Leben von Niedersachsen entscheidend mitzuwirken. Dabei können Sie mitbestimmen, wie wir in Zukunft in Niedersachsen und in Bad Zwischenahn leben werden. Ihnen – der jungen Generation – gehört die Zukunft!

Mein Name ist Martin F. Dreß, ich lebe mit meiner Familie in Rostrup und bin ÖDP-Direktkandidat im Wahlkreis Ammerland sowie Spitzenkandidat für Niedersachsen zur Landtagswahl. Ich habe mal Gärtner gelernt und arbeite jetzt als Fachlehrer an der Meisterschule.

Übrigens: Seit der letzten Kommunalwahl ist die ÖDP auch im Gemeinderat von Bad Zwischenahn vertreten.Dafür stehe ich – meine Positionen als Landtagskandidat:

 

  • Für besseren Umwelt- und Naturschutz
  • Für gesunde Ernährung
  • Für konsequenten Tierschutz
  • Für starke, eigenständige Kommunen in Niedersachsen
  • Für bürgernahe Demokratie
  • Für saubere, unabhängige Politik
  • Für ein familienfreundliches Niedersachsen

Möchten Sie mehr über mich erfahren? Schauen Sie doch mal hier vorbei: 
www.martin-dress.de. 

Gern beantworte ich auch Ihre Fragen, z.B. öffentlich unter www.abgeordnetenwatch.de, oder persönlich unter eMail:
martin.dressoedp.de.

Wir brauchen – das ist meine feste Überzeugung – frischen Wind im Landtag. Ich bitte Sie: Machen Sie am Wahltag (oder vorher per Briefwahl) von Ihrem Wahlrecht Gebrauch!

Freundlich grüßt aus Rostrup 

Martin F. Dreß

Klausurtagung der Fraktion ÖDP/DIE LINKE

 

„Ökologische und soziale Anforderungen an neue Wohngebiete unserer Gemeinde"

Die Fraktion ÖDP/DIELINKE des Zwischenahner Gemeinderates ließ die politische Sommerpause nicht ungenutzt und verbrachte eine Klausurtagung mit einigen interessierten, engagierten und gut vorbereiteten UnterstützerInnen.

Viele der dort gewonnenen Ergebnisse sind zwar bereits seit Jahren aus Wissenschaft und Medien bekannt und finden sogar in fast allen Fraktionen einzelne Anhänger, wurden aber bislang weder im Zusammenhang betrachtet noch als städtebauliches Konzept vorgegeben.So wurden dann auch unter dem Motto „da müsste doch die Zwischenahner Politik mal gemeinsam etwas erreichen“ zeitgemäße Anforderungen identifiziert.Den dörflichen Charakter in den Ortsteilen erhalten:

1. Mit ökologisch wertvoller Bepflanzung, durch Naturräume an und in Wohngebieten, die gleichzeitig als vernetzte Grünzonen bzw. Korridore für Tiere dienen;

2. Durch zentrale Begegnungsplätze für alle Generationen, angelegt mit Spielbereich für Kinder, Chillbereich für Jugendliche, Sitzgelegenheiten und Boulebahn für Ältere und einem überdachten Bereich mit Stromanschluss für z.B. gemeinsames Sehen von Fußballweltmeisterschaften;

3. Durch Gemeinschaftsgärten und der Pflanzung von z.B. Obstbäumen statt Einheitsgrün.

Bezahlbaren Wohnraum erhält man:

1. Mittels durchmischter Wohngebiete. Ein-, Mehrfamilienhäuser und Reihenhäuser können sich mit viel heimischen Grünanlagen fast unsichtbar miteinander vertragen.

2. Die Ammerländer Wohnungsbau könnte sich mit Mehrgenerationen- oder Alleinerziehenden-Wohnprojekten einbringen.

3. Der öffentliche Personennahverkehr sollte überdacht und für alle flächendeckend nutzbar sein.

Unsere Natur und damit auch unsere Gemeinde als touristisches Erholungszielerhalten: Wohngebiete können den aktuellen Erfordernissen dienen indem sie einem ökologischen Wassermanagement folgen, man Gründächer fordert und fördert, in zusammenhängenden Gebieten dezentrale Energiegewinnung einrichtet und ökologische Bauweise vorgibt.

Aber auch in Gewerbegebieten sollten dezentrale Energiegewinnung, Gründächer, Naturkorridore und der Anschluss an den ÖPNV zur Selbstverständlichkeit werden.Die Fraktion ÖDP/DIE LINKE ist sich sicher, mit vielen dieser Vorschläge auf offene Ohren und viel Gemeinsamkeit in der Zwischenahner Politik zu treffen und regt einen Austausch aller Fraktionen zum Zwecke der Zukunftsgestaltung unserer Gemeinde an.

„Wir sollten gemeinsam ein Entwicklungs-Konzept für unsere Gemeinde erarbeiten - damit auch unsere Kinder und Enkel noch ein lebens- und liebenswertes Bad Zwischenahn vorfinden“, war dann auch die einhellige Meinung aller Beteiligten.

ÖDP tritt im Wahlkreis Oldenburg-Ammerland mit Inga Brettschneider zur Bundestagswahl an

Im Dezember 2016 wählte die Aufstellungsversammlung das ehemalige Ratsmitglied im Gemeinderat Bad Zwischenahn Inga Brettschneider zur Direktkandidatin der ÖDP für die Bundestagswahl im Wahlkreis 27 (Oldenburg-Ammerland). Inga Brettschneider ist 75 Jahre alt und von Beruf Diplom-Betriebswirtin. Sie ist verheiratet, hat einen erwachsenen Sohn und lebt seit etlichen Jahren in ihrer Wahlheimat Bad Zwischenahn. Für die Direktkandidatin mussten 200 Unterstützungsunterschriften gesammelt werden. Dieses Ziel wurde mit großer Hilfe durch Mitglieder und Interessenten erreicht – alle erforderlichen Unterlagen wurden heute im Büro des Kreiswahlleiters in Oldenburg eingereicht. Die ÖDP sagt danke: „Dafür sagen wir allen, die dazu beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön! Wir freuen uns, dass wir mit einer Direktkandidatin zur Wahl antreten.“

Zu ihrer Kandidatur sagt Inga Brettschneider: „Ich komme aus einem politisch geprägten Elternhaus und habe mich selbst immer eingebracht, zuletzt fünf Jahre im Rat von Bad Zwischenahn. Ich bin auch Mitbegründerin des Wirtschaftsforums Bad Zwischenahn und Mitglied der hiesigen Bürgerinitiative.“ Frau Brettschneider engagiert sich ehrenamtlich im sozialen Bereich und pflegt gute Kontakte zu Greenpeace, Mehr Demokratie und Campact. Inhaltliche Schwerpunkte sind für Inga Brettschneider zum einen eine Stärkung der Demokratie im Sinne von mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz in der Politik. Zum anderen ärgert sie sich über die Verschwendung von Steuergeldern und kämpft für „Fairen Handel statt Freihandel“ á la TTIP, CETA und jetzt auch noch JEFTA. Es gelte, weltweit Mindeststandards im Arbeits-, Gesundheits-, Natur- und Umweltschutz durchzusetzen. Dazu gehörten auch lebenssichernde Löhne statt Ausbeutung.

Martin F. Dreß

Stehen auch bei feutcht-kühlem Wetter für eine gute Politik

Angelus Dreß, Iko Schneider, Inga Brettschneider, Martin F. Dreß

Iko Schneider: „Die Westersteder waren ein sehr freundliches und interessiertes Publikum. Wir hatten gute Gespräche und haben wieder einmal feststellen dürfen, dass sich viele Menschen ihrer Verantwortung für die Zukunft bewusst sind.“

Inga Brettschneider: „Politik aus Leidenschaft. Dieser Grundgedanke hat mich bereits in meiner langjährigen Tätigkeit als Mitglied des Gemeinderats Bad Zwischenahn angespornt, er ist auch heute die Triebfeder meiner Arbeit. Und wenn man dann so angenehme Menschen wie hier in Westerstede trifft, dann weiß man, wofür man sich einsetzt.“

Die ÖDP ist dabei

Die ÖDP ist dabei auf der Messe für nachhaltigen Lebensstil. In der Ökologisch-Demokratischen Partei engagieren sich Menschen, die ganzheitlich denken und gemeinschaftlich handeln. So schaffen wir es, verantwortungsvolle und nachhaltige Lösungen für eine lebenswerte und gerechte Gesellschaft und zum Schutze der Tiere und der Umwelt zu entwickeln. Wir distanzieren uns von der Maxime des ständigen Wachstumszwangs und positionieren uns als Alternative gegen ausschließlich wirtschaftsgesteuerte Interessen.

In zahlreichen Volksabstimmungen haben wir die Rechte und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger vertreten und die Demokratie als wesentlichen Bestandteil unserer Gesellschaft gestärkt. Mit unserer Kampagne „Klaus graust´s“ weisen wir auf ein Problem hin, das uns alle betrifft: Die Massentierhaltung, und die sich hieraus ergebende Entstehung multiresistenter Keime, die sich direkt auf unsere Gesundheit auswirkt.Die ÖDP ist dabei … auf der Messe für nachhaltigen Lebensstil.

Hannover, 8. und 9. April 2017
Der Konsument entscheidet. Dennoch:Faire Produkte brauchen eine politische Vertretung! Besuchen Sie uns am Stand Nr. f 23

Inga Brettschneider ist als Bundestagskandidatin der ÖDP im Wahlkreis 27 Oldenburg – Ammerland nominiert

Zu Ihren Beweggründen einer Kandidatur sagt sie: „Die Politik ist in hohem Maße verantwortlich für die fortschreitende Zerstörung unserer Lebensgrundlagen.“ Es gelte, die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte an der Natur wiedergutzumachen sowie deren scheinbar unaufhaltsame Vernichtung endlich zu stoppen.Die Politik müsse begreifen, dass nicht ALLEIN die Interessen einzelner zählen, sondern immer auch das gesamtgesellschaftliche Interesse Berücksichtigung finden muss.Letztendlich seien zukunftsfähige Lösungen anzustreben – für uns alle – auch für unsere Kinder und Enkel!Inga Brettschneider: „Der Zustand unserer Umwelt zwingt uns zum Handeln und wir dürfen keine Zeit mehr verlieren!“ Ehrlichkeit im Umgang aller Verantwortlichen in und mit unserer Gesellschaft sowie das Einbeziehen der Bürger, einschließlich direktdemokratischer Möglichkeiten auf kommunaler wie auch auf Bundesebene, seien in Ihren Augen der notwendige Weg zur Entscheidungsfindung.

Sie hat kommunalpolitische Erfahrung als ehemaliges Mitglied im Gemeinderat Bad Zwischenahn und ist engagierte Mitbegründerin der Bürgerinitiative Bad Zwischenahn und des Wirtschaftsforum  Bad Zwischenahn. Um zur BTW zugelassen zu werden, benötigt die ÖDP 200 Unterstützungsunterschriften von wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern mit Hauptwohnsitz im Ammerland bzw. in der Stadt Oldenburg. 

Gemeinsame Presseerklärung von Gunda Bruns (ÖDP) und Edgar Autenrieb (DIE LINKE)

Neue Fraktion im künftigen Gemeinderat Gunda Bruns (ÖDP) und Edgar Autenrieb (DIE LINKE) bilden im künftigen Rat eine Gruppe

Im neuen Gemeinderat wird ein einzelnes Ratsmitglied kaum etwas bewegen können. So habe man beispielsweise in ausschließlich einem Fachausschuss beratende Funktion und wäre lediglich in Ratssitzungen stimmberechtigt. Das mache die so dringend nötige Mitgestaltung der Zwischenahner Politik nahezu unmöglich. Deswegen haben sich Gunda Bruns und Edgar Autenrieb nach sorgfältiger Abwägung entschlossen, eine Gruppe zu bilden, in der sie weitgehend ihre jeweilige Identität wahren können. Dennoch sehen Bruns und Autenrieb laut eigenen Angaben vielfältige gemeinsame Schnittmengen, vor allem im Umweltbereich, und wollen sich in der künftigen Ratsarbeit gegenseitig ergänzen. Insbesondere in einer „kompetenzorientierten Arbeitsteilung auf ihre jeweiligen Schwerpunktthemen Ökologie und Soziales“, so Autenrieb als künftiger Fraktionssprecher und zuständig für soziale Angelegenheiten, sähen sie optimale Möglichkeiten, sich kritisch und konstruktiv in die Ratsarbeit einzubringen. „Dem Wählerwunsch werden wir gerecht“, so Gunda Bruns, "weil wir uns auf unsere Fachgebiete konzentrieren und die Ausschüsse ausdrücklich im Sinne der Bürgerinnen und Bürger begleiten werden." 

Bad Zwischenahn, den 07.10.2016, Gunda Bruns und Edgar Autenrieb

ÖDP fordert

Mehr Demokratie in Bad Zwischenahn und saubere Parteien / Wählergruppen: Kommunaler Bürgerhaushalt, Glasklare Politik und Ehrenkodex für Ratsmitglieder

Nach Auffassung der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) müssen die Bürgerinnen und Bürger in Bad Zwischenahn stärker an politischen Entscheidungen beteiligt werden. Der Sprecher der ÖDP–Kreisgruppe Ammerland, Martin F. Dreß betont: „Schulden sind eine Hypothek nachfolgender Generationen. Schuldenabbau oder Investitionen – das ist immer neu die Frage. Wir fordern z.B. die Einführung eines Kommunalen Bürgerhaushalts, damit die Bürgerinnen und Bürger in der Ausgabenpolitik unserer Gemeinde mitbestimmen können.“

Zu einer sauberen und wirklich unabhängigen Politik gehöre nach Meinung der ÖDP, dass Firmen- und Konzernspenden sowie Sponsoring an Parteien und kommunale Wählergruppen zu verbieten sind. Auch fordert die ÖDP, dass Ausschüsse – auch der Verwaltungsausschuss - im Gemeinderat grundsätzlich öffentlich tagen müssen, außer es handelt sich gemäß Gemeindeordnung zwingend um nicht-öffentliche Angelegenheiten (z.B. Personal-, Grundstücks- und Vergabeangelegenheiten). Die Ideen der ÖDP gehen noch weiter. Dreß fordert: „Mehr Transparenz: Wir wollen die Einführung einer Informationsfreiheitssatzung, damit jeder Bürger nachlesen kann, wie welche Steuermittel ausgegeben wurden."

Die Vorbereitungen zur Aufstellung einer Liste von Kandidatinnen und Kandidaten läuft auf Hochtouren. Gewählte Ratsmitglieder der ÖDP – Liste werden im Zuge von mehr Transparenz und weniger Verflechtungen zwischen Politik und (wirtschaftlichen) Interessengruppen einen Ehrenkodex unterschreiben, um der Korruption vorzubeugen. Dreß: „Wir werden diesen Ehrenkodex bei passender Gelegenheit (z.B. als Anhang zur Geschäftsordnung) für alle Ratsmitglieder in den Rat der Gemeinde Bad Zwischenahn einbringen.“

Martin F. Dreß

ÖDP fordert für Bad Zwischenahn Ausweitung von Tempo 30-Zonen

„Eine spürbare Verbesserung der innerörtlichen Verkehrssicherheit Bad Zwischenahns ist nur mit einer Ausweitung von Tempo 30-Zonen zu erreichen!“ fordert der Sprecher der ÖDP-Kreisgruppe, Martin F. Dreß aus Rostrup. „Alle Straßenzüge vor Kindergärten, Schulen sowie Alten- und Pflegewohnheimen und auch sonstigen Bereichen mit starker Frequentierung durch Fußgängerinnen und Fußgänger müssen aktiv durch die Verwaltung dahingehend überprüft werden, um eine deutliche Ausweitung von Tempo 30-Zonen umzusetzen, auch auf Straßen des überörtlichen Bereichs wie Kreis- und Landesstraßen“, so die deutlich formulierten Vorstellungen des ÖDP-Politikers.

Sicherheitsaspekte haben für die Ökodemokraten hier absoluten Vorrang. Positive Nebeneffekte sind dann auch noch der Lärmschutz und reduzierte Schadstoffemissionen. „Machen wir Bad Zwischenahn sicherer und sauberer! Alle Argumente sprechen für eine Temporeduzierung“, so Dreß abschließend.

Martin F. Dreß

Nachnutzung: ÖDP fordert mehr Möglichkeiten direkter Bürgerbeteiligung Ortsbürger- und Heimatverein Rostrup aktiv mit einbinden

Die Sitzung des Zwischenahner Ausschusses für Planung, Energie und Umwelt zur Nachnutzung des ehemaligen BW-Krankenhausgeländes in Rostrup war nach Ansicht der ÖDP insgesamt eine erfolgreiche Veranstaltung. Der Sprecher der ÖDP-Kreisgruppe Ammerland, Martin F. Dreß, lobt die engagierte Darstellung der vorläufigen Pläne und des bisherigen Verhandlungsergebnisses mit dem Investor durch Fachbereichsleiter Carsten Meyer. "Die Rolle des Investors und der dahinter stehenden Personen ist allerdings weiterhin sehr kritisch zu sehen", warnt Dreß. Enttäuscht ist ÖDP-Sprecher Dreß von der Reaktion des Bürgermeisters Dr. Schilling auf die Frage einer Bürgerin nach mehr Bürgerbeteiligung. "Es reicht nicht, auf die amtlichen Verfahrenswege wie öffentliche Auslegung von Plänen und dergleichen zu verweisen", kritisiert Dreß. "Das mag formal korrekt sein. Wir meinen jedoch: Die Bürgerinnen und Bürger wollen nicht nur mit einer Informationsveranstaltung abgespeist und damit vor vollendete Tatsachen gestellt werden!" ÖDP-Sprecher Dreß kann sich z.B. vorstellen, dass es eine ganze Reihe von Bürgerversammlungen - möglichst auch vor Ort - gibt, aber nicht als Alibi-Veranstaltung. Auch sollte der Ortsbürger- und Heimatverein Rostrup eingebunden werden.

Die ÖDP wünscht sich eine konstruktiv-kritische Mitwirkungsmöglichkeit für die betroffenen Bürger von Bad Zwischenahn. Es gibt in Niedersachsen zwar Bürgerentscheide, aber leider nicht fair geregelt. Schon die Regelungen zum vorher durchzuführenden Bürgerbegehren (Unterschriften sammeln) sind wenig bürgerfreundlich. Dreß: "In Niedersachsen sind viele Themen unzulässig, wie z.B. eine Abstimmung über Bebauungspläne", beklagt sich ÖDP-Sprecher Dreß. Auch dürfen in Niedersachsen Ratsmitglieder Entscheidungen treffen, die einen Bürgerentscheid ins Leere laufen lassen. "Selbst in Bayern ist das so nicht möglich!" bemängelt der ÖDP-Politiker.

Bei den vorgestellten Planungen sieht die ÖDP mehrere Vorteile: Zum einen gibt es nennenswerte Flächenanteile, die in den Besitz der Gemeinde zurückfallen, zum anderen soll es eine Ausweitung des Landschaftsschutzgebietes geben unter Wahrung insbesondere des Uferschutzes und schließlich wird neuer Wohnraum geschaffen. 

Martin F. Dreß 

Nachnutzung: ÖDP ruft zur Teilnahme der Fachausschuss-Sitzung auf

Die Nachnutzung des ehemaligen BW-Krankenhausgeländes in Rostrup erhitzt wieder die Gemüter. 

Der Sprecher der ÖDP-Kreisgruppe Ammerland, Martin F. Dreß, ermutigt die Bürgerinnen und Bürger Bad Zwischenahns, soweit berufsbedingt möglich, sehr zahlreich am kommenden Dienstag (16.02. um 17.00 Uhr, Haus Brandstätter, Am Brink 5) an der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Planung, Energie und Umwelt teilzunehmen. 
Dreß: „ Es ist wichtig, aufgrund der veränderten Sachlage genau hinzuhören, wer hier welche Position vertritt.“ Für die ÖDP stellt sich klar die Frage nach der jeweiligen Interessenlage der derzeitigen Kommunalpolitiker: „Die Ratsmitglieder haben von den Bürgern den Auftrag erhalten, sich um ihre Belange stellvertretend zu kümmern. Da sollten diese Bürger schon wissen dürfen, wie das einzelne Ratsmitglied und die sie entsendenden Parteien wirklich argumentieren.“ Dreß fordert weiterhin: „Hat hier möglicherweise jemand etwas zu verheimlichen? Bürger wählen Politiker nicht, damit diese unbeaufsichtigt irgendwelche Dinge in Ausschüssen aushecken, sondern die von ihnen gewünschte Politik umsetzen. Also braucht es mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung.“

Martin F. Dreß 

ÖDP begrüßt Forderungen der UWG nach mehr Transparenz in der Kommunalpolitik

Dreß: TTIP bedroht kommunale Unabhängigkeit Bad Zwischenahns

Mit Freude nimmt der Sprecher der ÖDP Bad Zwischenahns, Martin F. Dreß, zur Kenntnis, dass sich die UWG für mehr Bürgerbeteiligung und bessere Transparenz der politischen Entscheidungswege in der Gemeinde Bad Zwischenahn einsetzen will. „Die ÖDP fordert seit Jahren Verbesserungen in Sachen Bürgerbegehren und Bürgerentscheide.

Wir sind die Partei der direkten Demokratie!“ erklärt dazu Martin  F. Dreß. „Bürgerschaftliches Engagement und eine saubere, unabhängige Demokratie dürfen auch in Bad Zwischenahn nicht gefährdet werden“, fordert Dreß. „Leider war es in der bald zu Ende gehenden Wahlperiode recht still zu diesem Thema bei der UWG“, bedauert Dreß. 
Freiheit und Unabhängigkeit der politischen Willensbildung und kommunaler Entscheidungen sieht die ÖDP auch durch die geplanten Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA bedroht. „Es ist ein fataler Irrtum zu meinen, diese geheimen Verhandlungen zwischen der EU, den USA und anderen Staaten seien ‚weit weg‘ und gingen uns in Bad Zwischenahn nichts an“, warnt der ÖDP-Sprecher. 
Wichtigstes Ziel von TTIP ist es nicht, Zölle abzuschaffen. Vielmehr sollen in den beteiligten Staaten Vorschriften aller Art aneinander angeglichen werden, um den Export und den Gewinn von Investoren zu erhöhen. „In der Praxis heißt das, dass beim Umwelt- und Verbraucherschutz, beim Naturschutz sowie beim Arbeitsrecht die jeweils niedrigsten Standards eingeführt werden sollen. Auf dem Prüfstand stehen auch künftige Anpassungen an den Inflationsausgleich bei den Mindestlöhnen und Sozialleistungen“, klärt dazu der Abgeordnete der ÖDP im Europaparlament, Prof. Klaus Buchner, auf. 
ÖDP-Sprecher Dreß warnt eindringlich: „Das TTIP wird voraussichtlich wenige oder gar keine neuen Arbeitsplätze schaffen, weil kleine und mittelständische Firmen - auch aus dem Nordwesten Niedersachsens - von den transnationalen Konzernen verdrängt werden. Diese können mit weniger Personal billige Massenware produzieren und die hoch subventionierte Agrarindustrie der USA mit ihrem massiven Chemikalieneinsatz lässt die vor allem in Deutschland praktizierte bäuerliche Landwirtschaft – auch im Ammerland - unrentabel werden.“ 
Kommunen wie Bad Zwischenahn können sich kaum gegen umweltschädliche Projekte und gefährliche Techniken wehren, z. B. gegen Fracking oder Gentechnik. Vor allem können finanzstarke Konzerne allein durch die Androhung eines teuren Schiedsgerichtsverfahrens die Kommunen gefügig machen. Denn diese können nicht riskieren, zu exorbitanten Strafzahlungen verurteilt zu werden.

Was bedeutet das für Bad Zwischenahn?

Für alle politischen Gemeinden bedeutet TTIP: Die zentrale Forderung, möglichst alle kommunalen Einrichtungen zu privatisieren, z.B. die Wasser-, Strom- und Wärmeversorgung, Abfallwirtschaft, Krankenhäuser, Schulen, teilweise auch die kommunalen Verwaltungen. Vor allem kann man eine Kommune allein durch die Androhung eines Schiedsgerichtsverfahrens erpressen. Denn sie kann in den seltensten Fällen riskieren, für die extremen Strafzahlungen aufkommen zu müssen. ÖDP-Sprecher Dreß ruft dazu auf, gegen TTIP zu protestieren und z.B. die Bundestags- und Europaabgeordneten der Region von CDU und SPD mit deutlichen Worten anzuschreiben.

Martin F. Dreß

ÖDP ermutigt Eltern zur Teilnahme an der Befragung

Integrierte Gesamtschule in Bad Zwischenahn ist Chance für Kinder und Familien

Der Sprecher der ÖDP-Kreisgruppe Ammerland, Martin F. Dreß (Bad Zwischenahn), begrüßt die geplante Elternbefragung zur eventuellen Einführung der Integrierten Gesamtschule in Bad Zwischenahn. „Ich sehe darin eine große Chance – sowohl für die Kinder bzw. Jugendlichen als auch für die Familien. Zusätzlich hätte der Schulstandort Bad Zwischenahn für eine Integrierte Gesamtschule viele Vorteile. Sowohl das pädagogische Konzept als auch die Ganztagsbetreuung als echte Wahlmöglichkeit für betroffene Familien sprechen für eine ernsthafte Erwägung einer Einführung der Integrierten Gesamtschule“, ist sich Dreß sicher. 
„Die betroffenen Eltern sollten unbedingt an den Informationsveranstaltungen und an der Befragung teilnehmen“.
Schulen müssen ermutigen und individuell fördern. Der Streit um das beste Schulsystem wird nie enden. Eines gilt jedoch für alle Schularten und Systeme: Jedes Kind muss ein Anrecht auf bestmögliche Förderung bekommen.
In den Ländern mit guten Schulerfolgen stehen den Lehrern und Schülern mehrere zusätzliche Helfer (Studierende, Förderlehrer, nebenamtliche Helfer, freiwillige Aktiv-Senioren etc.) an der Seite, um leistungsfähigen Schülern zusätzliche Anregungen zu vermitteln oder lernschwächere Schüler zu unterstützen.
Unabhängig vom Schulsystem wäre das auch in hiesigen Schulen sinnvoll. Deshalb treten wir für eine zweite pädagogische Kraft, als Einstieg in eine verbesserte individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler, ein.

Unterschiedliche Vorbildung in den Elternhäusern, immer häufiger auftretende Lernstörungen und soziale Probleme machen kompetenzfördernde Unterrichtsmethoden notwendig  und verlangen intensivere erzieherische Bemühungen. Das geht nur in kleineren Klassen. ÖDP-Sprecher Dreß: „Wir wünschen uns Klassenstärken von höchstens 20 Kindern bzw. Jugendlichen“. 
Und: Die Integration fördern, heißt auch: Sprachbarrieren abbauen. Die ÖDP fordert frühe Bildungschancen für zweisprachige Kinder. Kinder, die in Bad Zwischenahn mit Deutsch als Fremdsprache aufwachsen, müssen früh sprachlich gefördert werden.             

Martin F. Dreß

Neue Gleise - falsche Wege

Planung der Y-Trasse und Proteste der betroffenen Menschen.

Erstere ist überflüssig, die Proteste sind leider notwendig, um die Realisierung dieses unsinnigen Vorhabens aufzuhalten.
Auf der einen Seite die Planer, die davon ausgehen, dass bei stetigem Wirtschaftswachstum mehr Transportaufkommen für die Bahn zu erwarten ist. Transporte von der Straße weg auf die Bahn … das ist ein Ziel der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), ein Muss zur Schonung der mehr als überstrapazierten Natur.
Auf der anderen Seite die Bürger, die im Grundsatz auch dafür sein dürften, die Umwelt zu schonen. Nur sieht die Sache immer dann ein wenig anders aus, wenn die Gleise unmittelbar am eigenen Dorf vorbei laufen sollen. Verständlich, da damit nicht nur Enteignungen und Flächenversiegelungen verbunden sind, auch die Gesundheit vieler Menschen wird durch den Bau der Y-Trasse vielfach beeinträchtigt.
Wie herauskommen aus dieser Zwickmühle?
Die ÖDP ist die Partei, die dem Irrglauben an ein grenzenloses Wirtschaftswachstum schon immer testiert hat, dass eben dieser  Irrglaube Verursacher der allenthalben zu registrierenden Umweltzerstörung ist.
Wenn sich die befürwortenden Parteien unserem „Weniger ist mehr“ anschließen würden, dann dürften an der angeblichen Notwendigkeit des Neubaus von Bahnstrecken erste Zweifel auch bei den Befürwortern aufkommen.

Ein weiterer Grundgedanke der ÖDP sollte in die Überlegungen einbezogen werden: Wir befürworten „Handel auf kurzen Wegen“ und sehen keinen Sinn darin, Lebensmittel über hunderte, bei Importware über tausende von Kilometern zu transportieren; Äpfel aus Neuseeland einzuführen, ist mit dem Alten Land vor der Haustür ein kaum zu überbietender Unsinn … ökonomisch wie ökologisch.   
Allein die Berücksichtigung dieser Gedanken kann nur zu dem Schluss führen, dass ein Neubau bestenfalls den Stahllieferanten Nutzen bringen würde. Ein für Wachstumsgläubige sicherlich verlockender Gedanke. 
Für die ÖDP, zu deren Grundsätzen die Aussage „Mensch vor Wirtschaft“ gehört, kann nur die Ablehnung der geplanten Trassen gelten. Über den Ausbau der bestehenden könnte man dann nachdenken, wenn belastbare Zahlen die Notwendigkeit von mehr Gleisen ergäben.

Nein zur Y-Trasse!

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